Summer Love 1 Rede und Antwort

Julia K. Rodeit

Liebesromane zum Davonträumen ...

Rede und Antwort


 

Hier kommen meine Protagonisten zu Wort! In einem Interview habe ich ihnen ordentlich auf den Zahn gefühlt ...

Interview Helena Sander


 

Julia K. Rodeit: Liebe Helena, herzlichen Dank für Deine Bereitschaft, mir Rede und Antwort zu stehen.

Helena Sander: Sehr gern, ich freue mich, dass ich hier sein darf.

JKR: Stell Dich unseren Leserinnen und Lesern doch kurz vor.

HS: Mein Name ist Helena Sander, ich bin 29 Jahre alt und Journalistin.

JKR: Journalistin? Wie aufregend! Das ist bestimmt ein toller Job!

HS: Wie man es nimmt. Eigentlich ja. Ich hatte mich nach meinem Studium auf tolle Aufträge in einem großen Magazin gefreut.

JKR: Aber?

HS: Die Wirklichkeit sieht leider so aus, dass gute Jobs rar gesät sind. Da muss man nehmen, was man bekommt. In meinem Fall war das eine Assistentenstelle bei Planet Z.

JKR: Aber das ist doch ein tolles Magazin. Wenn ich richtig informiert bin, ist es modern, hat eine große, begeisterte Leserschaft und bringt immer mal wieder Sonderbeilagen heraus.

HS: Im Prinzip ist das richtig. Aber mein Chef Frank ist ein Macho. Er denkt, dass wir Frauen nicht mehr drauf haben als Kaffee zu kochen. Die richtigen, die tollen Aufträge, die gibt er den männlichen Kollegen. Mit uns Frauen schmückt er sich nur, gern anschauen mag er uns nämlich schon.

JKR: Aha …

HS: Ja, ich weiß, ich sollte weg da. Ich habe da auch einen Traum. Ich würde zu gern ein Online-Magazin gründen. Ich hätte jede Menge spannender Ideen dafür.

JKR: Und warum machst Du es dann nicht?

HS: Ich bin ganz schlecht darin, ein Wagnis einzugehen. Und das wäre eines, das kannst Du mir glauben. Außerdem …

JKR: Was?

HS: Außerdem ist mein Obermacho-Kollege Sandro mit einer Blinddarmentzündung im Krankenhaus gelandet. In die nächste Sonderbeilage sollte aber unbedingt ein Bericht über ein Hotel auf Mallorca rein.

JKR: Das Playa de Palmeras?

HS: Genau.

JKR: Und was ist dann passiert?

HS: Ich bin statt Sandro nach Mallorca geflogen. Das war meine große Chance! Tja, und den Rest müsst ihr dann wohl selbst lesen …

JKR: Liebe Helena, Du machst es aber spannend! Jetzt bin ich neugierig. So wie Du schmunzelst, war das eine turbulente Zeit. Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit für meine Fragen genommen hast.

HS: Ich habe zu danken. Und besucht doch mal das Playa de Palmeras, falls ihr in der Gegend seid. Es lohnt sich ;)

 

 

 

 

Interview Mark Völk


 

Julia K. Rodeit: Lieber Mark, herzlichen Dank auch für Deine Bereitschaft, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Mark Völk: Natürlich gern, ich habe zu danken!

JKR: Stell dich doch bitte ganz kurz vor, damit unsere Leserinnen wissen, mit wem sie es zu tun haben.

MV: Mein Name ist Mark Völk, ich bin 34 Jahre alt und habe Hotelfach gelernt.

JKR: War das schon immer Dein Berufswunsch?

MV: Mir blieb eigentlich nichts anderes übrig. Meine Eltern haben ein Hotel und ich bin quasi dort großgeworden.

JKR: Und warum jetzt ein eigenes Hotel auf Mallorca?

MV: Oh, das ist zwar eine einfache Frage, die Beantwortung ist aber ziemlich kompliziert. Sagen wir mal so, das Hotel meiner Eltern wollte ich nicht unbedingt übernehmen. Mich hat das Ausland gereizt und so habe ich zunächst die Leitung eines Hotels für eine Kette auf dem spanischen Festland übernommen.

JKR: Von da ist es aber ein großer Schritt zu einem eigenen Hotel auf Mallorca.

MV: Der so nicht geplant war, das kannst Du mir glauben.

JKR: Was war denn geplant?

MV: Dass ich nie wieder etwas mit einem Gast anfange.

JKR: Und? Hast Du Dich daran gehalten?

MV: Na ja, sagen wir mal so, bis Helena Sander kam, war ich eisern. Aber sie hat meine Vorsätze ganz schön ins Wanken gebracht … Aber das müsst ihr schon selbst lesen.

JKR: Das macht mich jetzt richtig neugierig. Ich danke Dir für Deine Offenheit.

MV: Ich danke Dir für das Interview.


 

 

 

Interview Lars Eiker


 

Julia K. Rodeit: Lieber Lars, last, but not least möchte ich jetzt auch Dich noch zu Wort kommen lassen.

Lars Eiker: Das mache ich natürlich sehr gern!

JKR: Auch du darfst dich kurz vorstellen.

LE: Mein Name ist Lars Eiker, ich bin 34 Jahre alt und bin Architekt.

JKR: Jetzt bin ich neugierig: Du bist sehr gut mit Mark befreundet. Aber woher kennt ihr Euch eigentlich?

LE: Wir kennen uns tatsächlich schon eine kleine Ewigkeit. Wir saßen in der ersten Klasse nebeneinander und konnten uns nicht ausstehen. Es hat ungefähr eine Woche gedauert, bis wir beschlossen haben, die Sache auf dem Schulhof zu klären.

JKR: Das heißt was genau?

LE: Wie Jungs das halt so machen. Mit den Fäusten. Nach fünf Minuten hat uns die Lehrerin erwischt. Es stand unentschieden und ein Ende war nicht abzusehen. Sie hat uns ordentlich ausgeschimpft und dann hat sie jedem eine Mark gegeben und uns eine Tüte Süßigkeiten kaufen geschickt. Die haben wir auf dem Rückweg zusammen gefuttert und ab da gab es nichts mehr zu klären. Wir wissen bis heute nicht, wer der Stärkere ist.

JKR: Du bist aber auch für Marks Schmuckstück, das Playa de Palmeras verantwortlich.

LE: Wenn ich ehrlich bin, habe ich Mark anfangs für verrückt erklärt, als er diese Bruchbude gekauft hat. Aber ich glaube, für ihn war das eine Art Therapie, um über Tanja hinwegzukommen.

JKR: Du bist also nicht nur Architekt für Marks Gebäude …

LE: Nein, ich scheine auch für sein Liebesleben verantwortlich zu sein. Und ich kann Dir sagen, das hat mich ganz schön Nerven gekostet. Aber das müsst ihr selbst nachlesen.

JKR: Das machen wir doch gern! Lars, ich danke Dir für Deine Antworten.

LE: Ich danke für Deine Fragen!